Kind & Hund

Fragen und Antworten

Einen Hund sollte man immer so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte!
Also nicht an den Ohren oder am Schwanz ziehen, quälen oder treten. Nicht anschreien! Der Hund kann nicht sagen, wenn es ihm reicht, er kann sich nur mit den Zähnen wehren. Weil Hunde besser hören und riechen als wir, sind sie an Nase und Ohren besonders empfindlich!

Egal, wie niedlich ein Hund aussieht - nicht einfach, ohne zu fragen anfassen!
Viele Hunde wurden schon von Kindern gequält oder geärgert und sind daher nicht gut auf Kinder zu sprechen. Vorher immer erst den Besitzer fragen!
Wenn ein Hund auf seinem Platz liegt, darf er nicht gestört werden!


Alles vermeiden, was der Hund als Bedrohung auffassen könnte!
In der Rangordnung sind die Besseren und Stärkeren über dem Hund angeordnet, die Schwächeren müssen ihm gehorchen. Bedroht man einen Hund grundlos, stellt man diese Rangordnung in Frage, welche er dann verteidigen möchte.
Also den Hund nicht herausfordern und Drohgebärden unterlassen!

Einem Hund nicht direkt in die Augen starren!
Das Sich-in-die-Augen-schauen ist unter Hunden ein wichtiges Mittel zur Rangordnungsklärung. Man starrt sich so lange an, bis einer wegsieht, der andere ist der Stärkere.
Will keiner nachgeben, wird gekämpft.

• Nicht am Schwanz zerren!
Dieser ist für den Hund ein wichtiges Ausdrucksmittel und er wird es notfalls mit den Zähnen verteidigen. Wird der Schwanz z.B. eingeklemmt ist Vorsicht angesagt!
Hält er ihn steil in die Höhe ist er angespannt und könnte böse werden.

• Hunde niemals beim Fressem stören!
Fressen ist für sie etwas sehr wichtiges. Schon als Welpe verteidigt er sein Futter. Etwas wegnehmen darf nur der Ranghöchste, sein Besitzer (so sollte es zumindest sein!). Jede Störung beim Fressen betrachtet der Hund als Angriff und er wird seine Häppchen notfalls verteidigen.
Also Finger weg vom Futternapf!

Beim Spielen den Zähnen nicht zu nahe kommen!
Hunde spielen gerne, es gibt nichts Schöneres als etwas zu jagen, zu fangen oder damit zu raufen. Dabei kann es passieren, dass das Tier aus Versehen daneben zwickt - Vorsicht!

Raufende Hunde nie trennen!
Ein kämpfender Hund konzentriert sich nur auf seinen Gegner und lässt sich nicht ablenken - er ist im Kampf taub, blind und gefühllos und merkt nicht, wenn er in eine ihm helfen wollende Hand beißt. Zum Trennen zweier Kämpfer sind 2 erwachsene Personen nötig
(jeden Hund an den Hinterbeinen wegziehen!).

Nie vor einem Hund davonlaufen!
Jeder Hund hat einen Jagdinstinkt, der eine mehr, der andere weniger.
Wenn sich etwas schnell von ihm entfernt, will er hinterher...

Wenn ein Hund angreift - nicht bewegen!
Die meisten Hunde wollen gar nicht beißen sondern nur festhalten. Will man den Arm wegziehen, reizt das das Tier nur noch mehr. Ein bewegungsloses Objekt ist jedoch uninteressant.

• Nie mit einem fremden Hund spielen!
Mit einem unbekannten Hund kann es schnell zu Mißverständnissen kommen.
Immer erst den Besitzer fragen.

• Kein Hund ist wie der andere!
Jeden Hund muss man neu kennenlernen, denn keiner gleicht dem anderen. Also nicht gleich streicheln, sondern sich nur vorsichtig annähern und den Hund erst mal ausgiebig schnuppern lassen. Man weiß nie, ob er bereits schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht hat.



 

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28.01.2017 18:09
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